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Vertrauen als Grundlage einer Geschäftsbeziehung

Zu Beginn einer Geschäftsbeziehung kennen sich Kunde und Lieferant, Käufer und Verkäufer, Klient und Dienstleister nicht. Beide wissen nicht, ob sie sich gegenseitig vertrauen können. Nach dem Auftrag beginnt der Lieferant mit der Warenbeschaffung, der Verkäufer stellt seine Waren bereit, der Dienstleister nimmt die Arbeit am Werk auf. Sie vertrauen darauf, daß der Kunde, Käufer, Klient nach der Annahme des Produkts auch bezahlt.

Der Kunde vertraut darauf, daß die gelieferte Ware seinen Anforderungen entspricht, er also gute Waren für sein Geld erhält. Solange man sich noch gegenseitg kannte oder zumindest gelegentlich auf der Straße oder in der Kirche sah, war das gegenseitige Vertrauen normal. Mit zunehmender Anonymisierung in der globalisierten Welt besteht aber keine personale Grundlage für Vertrauen mehr. Daher versucht der Distanzhandel seit Anbeginn dieses Vertrauen insbesondere durch den Aufbau der Reputation des Unternehmens zu sichern. Aber nach der Insolvenz eines Großversandhauses in Nordbayern im Jahre 2009 büßt selbst die reine Unternehmensgröße an Reputation und damit an Vertrauen ein.

Gerade durch unberechtigte Zahlungsausfälle ist die Existenz vieler Betriebe gefährdet. Durch Zahlungsverschleppung geraten Unternehme in ernsthafte Liquiditätsengpässe. Wir hatten schon mehrere Ausfälle von Unternehmen, die faktisch bei Auftragserteilung schon insolvent waren. Aber die Staatsanwaltschaften interessieren sich offensichtlich für Konkursbetrug erst ab einem höheren Volumen.

Erteilt ein Kunde einen Auftrag, obwohl er zahlungsunfähig ist, gegen ihn ein Insolvenzverfahren eröffnet wurde oder er die eidesstattliche Versicherung über sein (fehlendes) Vermögen abgegeben hat (den vormaligen "Offenbahrungseid"), macht er sich unter Umständen wegen Betrugs (§ 263 StGB) strafbar. Das Positive: Im Strafvollzug braucht er keine Miete zu zahlen und bei einfacher Kost auf hartem Lager schützt ihn der Steuerzahlers vor den Gläubigern und der weiteren Teilnahme am Geschäftsverkehr.



Lösung der Vertrauenskrise

Viele Lieferanten bestehen daher auf Vorkasse. Aber viele Kunden wollen wegen des Vertrauensdefizits keine Vorkasse leisten. So kommen viele Geschäfte nicht zustande.

Ein Treuhandkonto bietet eine sichere, schnelle und einfache Lösung der Vertrauenskrise: Wir bevorzugen die Abwicklung der Aufträge über die s-itt Treuhand der Sparkasse. Die Bundeskanzlerin hat im Winter 2008 die Staatsgarantie für die Einlagen bei den Sparkassen übernommen. Bei den Sparkassen ist ihr Geld somit felsensicher.

Wie funktioniert die s-itt Treuhand der Sparkasse?

Die s-itt Treuhand der Sparkasse Pfullendorf-Meßkirch regelt den Waren- und Geldverkehr Zug um Zug über ein Treuhandkonto.

Der Kunde kann sicher sein, das bestellt Produkt auch zu erhalten, denn der Kaufpreis wird erst an den Verkäufer oder Lieferanten ausgezahlt, nachdem der Kunde die Ware/Produkt erhalten hat.

Der Lieferant oder Verkäufer kann sicher sein, den Kaufpreis zu erhalten, denn er beginnt erst mit der Herstellung und Lieferung erst nachdem der Kunde den Preis auf das Treuhandkonto eingezahlt hat.

Der Ablauf

Der Kunde entscheidet sich für den Zahlungsweg Treuhand. suma-pro legt einen Treuhandauftrag bei s-itt.de an mit der eMail-Adresse des Kunden, der Warenbeschreibung und dem Treuhandbetrag.
Der Kunde registriert sich bei s-itt.de
Nach eMail Bestätigung durch s-itt (double-opt-in)vtritt der Kunde durch die Registrierung mit einem Klick dem Treuhandauftrag bei.
Der Kunde zahlt nach Anforderung von s-itt die Vorausrechnung auf das s-itt Treuhandkonto ein.
Der Lieferant erhält die eMail über den Zahlungseingang und beginnt mit der Herstellung des Werks, Erbringung der Leistung oder Lieferung der Ware oder der Produkte.
Der Kunde nimmt die vereinbarte Lieferung an und bestätigt nach Prüfung der Lieferung den Eingang der Lieferung bei s-itt.
Erst nach Bestätigung der Lieferung durch den Kunden erfolgt die Auszahlung an den Lieferanten.


Immer dieselbe eMail Adresse verwenden!

Die Vorteile für den Kunden

Durch die treuhändische Abwicklung hat der Kunde die unbegrenzte Zahlungsgarantie. Denn die Auszahlung an den Lieferanten erfolgt erst nach Versand der Ware/Produkt.

Sicherer Zahlungstransfer durch sichere Onlinezahlungssysteme.

Nur registrierte Benutzer können Treuhandkonto einsehen.

Zuviel gezahlte Beträge werden umgehend vom Treuhandkonto rücküberwiesen.

Bei zu wenig gezahlten Beträgen erhält der Kunde eine Meldung, welche Differenz noch überwiesen werden muß.

Der Kunde hat 14 Tage Zeit, die Lieferung in Ruhe zu prüfen. Wenn am 15. Tag dem Treuhänder keine Reklamation vorliegt, wird der Treuhandbetrag automatisch an den Lieferanten überwiesen.

Falls die Lieferung Mängel aufweist, wählt der Kunde auf der Website des Treuhänders den Menupunkt "Ware nicht in Ordnung". Dadurch wird die Auszahlung an den Lieferanten gestoppt. Der Kunde muß nun dem Lieferanten eine Mängelrüge mit Abilfeverlangen schreiben. Der Lieferant hat die Wahl zwischen Lieferung des mangelfreien Produkts (Nachbesserung) oder Minderung des Preises.

Alle Sparkassen haben eine Staatsgarantie auf die Einlagen. Bei s-itt treuhand der Sparkasse Pfullingen ist Ihr Geld sicher.



Die Kosten

Die Nutzung des Treuhandservice kostet Sie als Kunden bei Beträgen unter 2.500€ ungefähr soviel wie eine Banküberweisung: 1% der Einzahlung.
suma-pro zahlt den gleichen Betrag, also ebenfalls 1% auf Ihre Einzahlung bis 2.500€. Diese Kostenteilung der Risiken ist fair. Die s-itt Preisliste.

Die Vorteile für den Lieferanten

Sicherheit vor Zahlungsausfällen und monatelangen Zahlungsverzögerungen.

Nur registrierte Benutzer können Treuhandkonto einsehen.

Durch die Erteilung des Treuhandauftrags verpflichtet sich der Kunde, den ordnungsgemäßen Eingang und Zustand der Waren innerhalb von 14 Tagen zu bestätigen, sobald die Ware eingegangen ist (Annahmeverpflichtung).

Falls der Kunde den Eingang der Lieferung innerhalb von 14 Tagen nicht bestätigt, erfolgt der Geldtransfer vom Treuhandkonto an suma-pro.

Falls der Kunde die Annahme der Lieferung verweigert, gilt die Lieferung als zugestellt, denn der Kunde hat sich im Vertrag verpflichtet, die Lieferung anzunehmen. Nach 18 Tagen erfolgt der Geldtransfer vom Treuhandkonto an suma-pro.



FAQs

Was bringt mit s-itt als Kunde?
Wie registriert man sich bei s-itt Treuhand
Wie kann man auf das s-itt Treuhandkonto einzahlen?
Kann der Kunde von Treuhandkonto zurückbuchen?
Was passiert, wenn der Kunde zuviel Geld überweist?
Was passiert, wenn der Kunde zu wenig überweist?
Was muß der Kunde aus dem Ausland beachten?
Wie kann der Kunde sicher sein, das bestellte Produkt nach Treuhandzahlung auch zu erhalten?
Was passiert, wenn der Kunde die Ware nicht annimmt?
Muß der Kunde den Eingang der Lieferung bestätigen?
Wie lange kann der Kunde das Produkt prüfen?
Was passiert, wenn der Kunde die Ware reklamiert?
Wie kann der Lieferant der Bezahlung maßgefertiger Produkte sicher sein?
Was macht der Kunde bei Reklamationen maßgefertiger Produkte?
Welche Mißbrauchsmöglichkeiten hat das Treuhandkonto?
Wenn der Lieferant nicht liefert?
Wie ist die Übertragung meiner Kontonummer abgesichert?
Was passiert, wenn der Kunde den Eingang der Lieferung nicht bestätigt?
Wie kann der Kunde reklamieren?
Was passiert, wenn man keine eMails nach der Bestellung erhält?
Wie werden die Produkte geliefert?

Zusammenfassung

Der s-itt Treuhandservice ist eine effektive Maßnahme zur Sicherung der Ansprüche von Lieferanten und Kunden gleichermaßen.
Wer der Sparkasse mehr vertraut als PayPal, ist hier gut aufgehoben.
suma-pro akzeptierte beide Zahlungswege und hat damit bislang nur gute Erfahrungen gemacht.

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